Der GOC e.V., die lesbisch-schwule Sektion des deutschen Alpenvereins, bietet ein breites Angebot an Outdoor-Aktivitäten für Schwule und Lesben. Auf den folgenden Seiten sind alle Einzelheiten über den GOC, sein Programm und seine Partnergruppen zu finden
Aktuell
5.09.10,
Simone:
Weihnachtsfeier
Hallo Ihr Lieben,
Die Weihnachtsfeier mit Ausblick… .
Verraten wird noch nichts, aber den Termin sollet Ihr Euch schon mal vormerken:
16. Dezember 2010 19:00 Uhr
Simone und der Vorstand organisieren schon fleißig.

31.08.10,
Hans S:
Boulderworkshop
Ich habe es schon mal versprochen! Jetzt ist es dann so weit. Für die vielen Liebhaber von Bouldern bietet der GOC die Möglichkeit eines 2-Stundigen Workshops um Technik, Kraft und Ausdauer zu verbesseren an. Ein Workshop der sicherlich nicht nur Sportklettererinnen- und Kletterern große Vorteile bringt sein/ihre Kletterleistung zu verbesseren, sondern bietet auch Bergwanderern / Innen, Bergsteiger /innen und vielen anderen Sportlern die Kraft und Geschmeidigkeit benötigen einen großen Schub nach vorne. Selbstverständlich bietet der Workshop auch die Möglichkeit sich danach verstärkt auf das Bouldern zu fokuzieren. Bouldern bietet nähmlich den Vorteile, dass man ohne Seil auf max 3-4 meter höhe klettert. Außerdem vermeiden Schaumgummie Matrazen Sturzverletzungen. Schaue doch mal auf der link von den Weltgrößte Boulderzentrum Für mehr information: www.boulderwelt.de.
Der Workshop ist geplant für Dienstag 14. September ab 19:00 Uhr. der Teilnehmeranzahl ist auf 8 Personen begrenzt. Es findet in der Boulderwelt München statt.
Das Zentrum ist sehr einfach zu erreichen. Es befindet sich an der Rückseite des Ostbahnhofes (Friedenstraße) direkt hinter dem Autovermieter "SIXT".
Die Kosten sind nur € 10,00 pro person zuzüglich eintritt und ggf. Schuhverleihkosten.
Wer mitbouldern will, sollte sich schnellstmöglich bei mir anmelden. Per email oder telefonisch: 0172 8234580
Dann, bis bald. Falls ihr noch Fragen habt.... einfach anrufen!
www.alpinaktiv.de hat einen schonen Podkast (Internetfilmchen) zur Entstehung der Boulderweld ins Netz gestellt.
Er ist HIER zu finden.
Liebe Grüße von
Hans
22.08.10,
Hans S:
Neuer Klettertag ab September ist der Dienstag
aus persönlichen Gründen muss ich das wöchentliche Klettertreffen ab September von Donnerstag auf Dienstag umdisponieren. Der erste Kletterdienstag ist dann am 7. September. Wie gehabt treffen wir uns ab 18:00 Uhr in der Kletterhalle "High East" in Heimstetten (www.high-east.de). Ich hoffe auf eine rege Teilnahme.
28.07.10,
Dietmar:
Die MTB-Tour am Grubigstein (mit knackigem Trail zum Blindsee) wird von Sonntag, dem 26.9., auf Samstag, den 25.9. vorverlegt. VG Sylvia und Dietmar
Link zur Tour.
27.02.10,
Vorstand:
München gründet erste LGBT Regenbogenstiftung
München gründet Bundesweit erste kommunale Stiftung von und für
Lesben, Schwule und Transgender:
Die Münchner Regenbogenstiftung
Hier gibt's mehr zu lesen
Aktuelle Kommentare zu unseren Touren
Kommentare können übrigens im Programm-Archiv hinterlegt werden!
24.08.2010, Thomas
Hans-Sachs-Strassenfest 2010
Jedes Jahr einmal gibt es das Hans-Sachs-Strassenfest. Diesmal war ich, nachdem ich das Fest letztes Jahr "nur" als Gast besucht hatte, beim GOC-Stand dabei. Harald und Frank hatten den Stand bereits aufgebaut, als wir von der Schwäbischen Alb her kommend eintrafen. Noch war alles etwas ruhig -- bis auf die Musik -- etwas laut, aber noch gut auszuhalten.
Ganz langsam kam das Fest in Schwung. Immer mehr Leute kamen und viele zeigten Interesse an der Arbeit des GOC. Viele baten um Informationen was wir denn so anbieten würden, einige wollten sich überlegen, ob sie mal eine Bergtour oder Wanderung zum "Schnuppern" mitgehen werden, andere füllten gleich einen Mitgliedsantrag aus.
Viel Interesse gab es für Wanderungen mit Kindern, Kinderwagentauglich, aber eben doch kein einfacher Spaziergang mehr.
Auch von studentischer Seite gab es grösseres Interesse: vor allem an einfachen, gerade eben schon etwas sportlicheren Touren, aber bloss kein Sport -- ob wir da was passendes planen können? Es wird auf alle Fälle interessant!
Die Klettergruppe hat ebenfalls viel interesse erregt: es gibt doch so einige, die sich nach extra Klettertouren erkundigt haben. und gerne bei einer längeren Klettertour mitmachen würden.
Gegen sechs hab' ich mich mal auf den Weg über das Strassenfest gamacht. Mit Foto. Einige Eindrücke sind im Album festgehalten.
Fazit: es macht Spass, Standdienst zu machen!
Hier der Link zur Facebook Seite
--> zur Tour17.08.2010, Jürgen R.
Transsilvanien, das Land hinter den Wäldern.
Eine Reise des GOC München vom 19.-27.6.2010
Ein Bericht von Jürgen R
MS Word hat diverse Absätze und Leerschritte beim Kopieren geschluckt, ich bitte um Nachsicht, wenn ich nicht alle Fehler gefunden habe (Harald)
Mit dem folgenden kleinen Berichtlöse ich ein sehr leichtfertig gegebenes Versprechen ein, das ich Frank in Siebenbürgen gegeben habe. Man sagte mir, es sei bei GOC-Reisen üblich, dass hinterher ein Reisebericht auf der Homepage erscheine. Nun bin ich alles andere als ein Mann der Feder, sodass es dann auch nicht wirklich ein Bericht geworden ist, sondern eher Anmerkungen zu einer Reise, zu einem Land und seiner Geschichte. Um es vorweg zu nehmen, die Reise war ganz toll! Das hat natürlich seinen Grund in der Person von Frank, der die Idee zu dieser Reise hatte, seine Art, eine Gruppe zu führen, der sehr guten Atmosphäre unter uns fünf (Frank, Harald, Thomas, Karl-Heinz und ich) und in der Hauptsache, in dem Ziel an sich.
Rumänien ist zwar das wirtschaftlich ärmste Land der EU, aber reich an kultureller und landschaftlicher Vielfalt. Es ist seit Jahrtausenden Durchzugs- und Siedlungsgebiet unterschiedlichster Ethnien. Das Schwarze Meer im Osten, im Süden und Südwesten die Donau als Grenzflusse zum Balkan, nach Nordwesten die pannonische Tiefebene und im Norden die heutige Ukraine und Moldawien beschreiben den geografischen Raum. Der Karpatenbogen trennt das Land in einen Ost-und einen Westteil mit der Folge von historisch völlig unterschiedlichen Entwicklungen. Der östliche Landesteil war viele Jahrhunderte Teil des osmanischen Reiches und konnte sich letztlich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus der Vorherrschaft der Hohen Pforte befreien. 1862 wurden die alten Fürstentümer Walachei und Moldau vereinigt und Bukarest zur Hauptstadt des Landes Rumänien proklamiert. 1866 wird Prinz Karl von Hohenzollern-Sigmaringen rumänischer Fürst. 1881 lässt er sich unter dem Namen Carol I. zum König von Rumänien wählen. Mit einigen Unterbrechungen bleiben die Hohenzollern bis Ende 1947 Könige in Rumänien. Der westliche Landesteil mit seinem Kernstück Siebenbürgen kommt erst als Folge des I. Weltkrieges im Friedensvertrag von Trianon 1920 zum sog. Altreich, das durch erheblichen Gebietszuspruch von Seiten des Siegermächte sein Territorium und seine Bevölkerung mehr als verdoppelt. Entstanden ist ein Vielvölkerstaat mit 30%Nicht-Rumänen. Es folgte eine unglückliche Rumänisierungspolitik mit einer Agrarreform vor allem auf Kosten der Nicht-Rumänen, die anfängliche Hoffnungen und Erwartungen enttäuscht, aber bestimmte spätere Entwicklungen vor allem im Westteil verständlicher macht.
Die ursprüngliche Absicht, sich unserem Ziel mit dem Auto über Wien, Budapest und dem Banat zu nähern, mussten wir fallen lassen, weil sich keine Autoagentur bereitfand, uns für Rumänieneinen Wagen zu vermieten. Das mag verschiede Gründe haben, rückblickend kann man sagen, dass allein schon die maroden Zustände der meisten Straßen dafür Grund genug sind - eine harte Belastungsprobe für Fahrer und Material. Wir sind dann per Direktflug von München nach Hermannstadt geflogen. Das war vermutlich sogar günstiger, auf alle Fälle dauerte es nur 1 ½ Stunden und war sehr bequem. In Siebenbürgen konnten wir uns durch Vermittlung von einem Freund dann einen VW-Bus bei einer Jugendorganisation der Siebenbürger Sachsen ausleihen. Der Freund, GOC-Mitglied, guter Bekannter von Frank und Siebenbürger Sachse und regelmäßig in Hermannstadt, war für uns so etwas, wie der gute Geist im Hintergrund. Wir verdanken ihm viele gute Tipps und für uns wichtige Kontakte. An unserem vorletzten Tag in Rumänien trafen wir auf ihn in Hermannstadt. Er hat es sich nicht nehmen lassen mit uns einen wunderschönen Sommerabend zu verbringen, in dessen Verlauf wir bei einem Spaziergang durch die Stadt von ihm Dinge erfuhren, wie man sie vermutlich nie in einem Reiseführer finden wird. Dass wir während unseres Aufenthaltes in Hermannstadt im ersten Haus am Platz, dem Römischen Kaiser, wohnten, hat auch er uns ermöglicht. Es liegt ganz nah dem schon erwähnten großen Ring in einer Fußgängerzone. Das Haus ist inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen, verdankt es doch seinen Namen Kaiser Joseph II., der hier1773 wohnte. Es ist Irgendwie immer noch Barock, aber auch etwas Art Deco´ und ohne Frage hat es noch sehr viel Stil. Auch in diesem Jahrhundert war es Herberge für manch illustren Gäste wie unter anderen: Roman Herzog, Johannes Rau, Prinz Charles (ein großer Fan von Siebenbürgen) und jetzt uns.
"Seit Hermannstadt (rumän.Sibiu) 2007 Europäische Kulturhauptstadt war, ist die Stadt am Rand der Südkarpaten in aller Munde, und wer sie besucht, gerät ins Schwärmen: malerische Gassen mit Schwibbögen, Treppengassen und eine belebte Fußgängerzone, nachts in mildes Licht getaucht. Typisch sind die, wie Augen in den Dächer sitzenden Gauben. Farbenfrohe Fassaden aus vergangenen Stilepochen bilden ein einheitliches Ensemble um die beiden Hauptplätze. Dunkel wirkt dagegen die altehrwürdige evangelische Stadtkirche. Und über allem wacht der Stadtturm mit seinem farbigen Majolikadach." So steht es in meinem Reiseführer. Dass man all diese Pracht wieder bestaunen und genießen kann, verdankt die Stadt ganz wesentlich ihrem Bürgermeister, unter dessen Leitung eine gewaltige Restaurierungsarbeit geleistet wurde. Die Sibiuer -heute fast ausschließlich Rumänen- haben es ihm damit gedankt, dass sie ihn, obwohl Siebenbürger Sachse, mit über 90 % wiedergewählt haben. Aber auch durch den Roman "Atemschaukel" von Herta Müller -die ja eigentlich aus dem Banat kommt - ist Hermannstadt und eine schicksalsschwere Episode der Siebenbürger Sachsen wieder in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeitgelangt. Zu Beginn des Romans- er beginnt 1945 -werden die "verheimlichten" Begegnungen des Protagonisten an Orten geschildert, die man auch heute noch wieder findet. Es gibt noch den Park mit dem Musikpavillon in seiner Mitte, zwar ein wenig ungepflegt undvernachlässigt, und auch das in einem Hinterhof gelegene Neptunbad lässt sich durch das neben dem Eingangstor hängende ovale Emblem mit dem Schwan unschwer finden. Seine bauliche Verwandtschaft zu dem Müllerschen Volksbad in München sticht bei allen Unterschieden sofort ins Auge. Beides sind Werke das Architekten Karl Hocheder und nur in Abstand weniger Jahre erbaut. Auch hier soll die Formensprache des Innenausbaus reiner Jugendstil sein, dieses und auch anderes konnte ich leider nicht erkunden, weil während der Tage unseres Aufenthaltes das Bad bedauerlicher Weise entweder geschlossen oder Damentag war.
Wir ließen den ersten Abend in Hermannstadt in dem Restaurant Sibiul Vechi ausklingen, das 1993 in einem ehemaligem Jazzkeller untergekommen als "Geheimtipp" gilt, den auch eine deutsch-schweizer Reisegruppe aus unserem Hotel bekommen hatte. Wie auch immer, die Atmosphäre war angenehm, das Essen vorzüglich und der einheimischeWein süffig. Wir machten dabei eine für unser zukünftiges Essverhalten folgenschwere Entdeckung: Essen und Trinken ist in Siebenbürgen meist recht gut und immer sehr günstig!
Hermannstadt (Wiki)
gilt als älteste Siedlung des Siebenbürger Sachsen. Von dem ungarischen König Geisa II. zur Kultivierung und Absicherung der südlichen Grenzzone ins Landgerufen und mit besonderen Privilegien versehen, kamen sie Mitte des zwölften Jahrhunderts aus den Bistümern Köln, Lüttich und Trier in diese fruchtbare Hochebene im Karpatenbogen und schufen hier in sieben Jahrhunderten eine mitteleuropäisch geprägte Kulturlandschaft von unvergleichlichem Reiz und beeindruckender Schönheit.
Am nächsten Morgen starteten wir dann zu unserer ersten Überlandtour Richtung Schässburg. Wenn man das alte Hermannstadt verlässt, gelangt man zunächst in das moderne Sibiu. Im Grunde ist ja der Beton, zumal in der Verbindung mit Stahl in der Hand des Kundigen ein Baustoff mit vielen Möglichkeiten, gelegentlich auch zum Schönen, aber was ich hier dem erschrockenen Auge bietet, sucht in seiner grotesken Hässlichkeit seines Gleichen.
Auch sonst treffen wir in den folgenden Tagen immer wieder auf verlassene Industriebauten mit heruntergekommenen Wohnsiedlungen aus einer Zeit, in der, der vom westlichen Ausland lange Zeit so geschätzte rumänische Schustergeselle und Titan aller Titanen, versuchte, aus einem funktionierendem Agrarstaat einen modernen Industriestaat zumachen. Er bedachte dabei allerdings nicht, dass er in seinem Land weder über ausreichendes Know How noch genügend eigene Rohstoffe verfügen konnte, so sagt man. Die Folge war eine negative Handelsbilanz mit der Notwendigkeit, die im eigenen Lande dringend benötigten Agrarerzeugnisse im Ausland billig zu verkaufen.
Eigentlich wollten wir zunächst durch das landschaftlich sehr reizvolle Haarbachtal fahren, versäumten aber die richtige Abfahrt und kamen so auf die stark befahrene Straße Richtung Fogarasch. Die Gegend ist hier sehr flach. Auf den Dächern vereinzelt liegender Gehöfte thronen viele Storchennester mit Jungen, deren Eltern auf den umliegenden Feuchtwiesen nach Nahrung suchen. Dazwischen immer wieder üppige Gemüsegärten, die viel zu groß für den eigenen Bedarf sind, vermutlich gedacht für die Bauernmärkte in Herrmannstadt. In der Ferne liegt im noch morgendlichen Dunst die Karpatenkette mit ihren schneebedeckten Gipfeln. Wir müssen die Straße verlassen und schlagen uns über die Dörfer in Richtung Schässburg durch. Die Landschaft wird hügeliger und die Straßen sind kurvig und nur schlecht asphaltiert. Nur noch vereinzelt begegnen wir anderen Fahrzeugen. Vielfach sind es kleine hölzerne Wägen die von ein oder zwei drahtigen Pferden gezogen werden. Auf dem Kutschbock sitzt der Zigeunervater, seine Sippschaft liegt hinten auf der Ladefläche. Es ist später Sonntagvormittag und die Orte wirken fast unbewohnt. In den größeren Dörfern treffen wir auf die für diese Gegend typischen Kirchenburgen.
Der so genannte sichere Karpatenbogen hat viele Schlupflöcher. Schon im 13. Jahrhundert wurden die damals noch jungen Siedlungen zweimal von den durchziehenden Tartaren dem Erdboden gleich gemacht und die noch spärliche Bevölkerung nahezu ausgerottet. Später machten dann die Türken aus der benachbarten Walachei vereinzelte, rasche Beutezüge. Da die Überfälle zu überraschend kamen, und die Wege zu den sicheren Burgen und Städten für die Landbevölkerung meist zu weit waren, baute man um die häufig romanisch begonnenen und gotisch vollendeten Kirchen eine Ringmauer mit Wehrgängen, Stallungen, Speichern und schlichten Unterkünften.
Heute leben auf den Dörfern hauptsächlich Rumänen und Zigeuner. Nur noch vereinzelt werden die lutherischen Kirchen für Gottesdienste genutzt. Betritt man die schattigen Innenhöfe mit der bemoosten Pflasterung und den verwilderten Rabatten hat man das Gefühl, aus der Zeit zu fallen. An den Wänden im Kirchenschiff überall Tafeln mit uns vertrauten deutschen Namen. Gefallene der beiden Weltkriege und viele Namen von Männern und Frauen, die 1945 in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit verschleppt wurden und dort in den Lagern umkamen (siehe Herta Müller "Atemschaukel").
Als wir in Großschenk die Kirche betraten, störten wir unbeabsichtigt einen evangelischen Gottesdienst. Auf der Kanzel hielt ein noch junger Pfarrer in Siebenbürger Ornat zwei alten Frauen und einem Zigeuner in deutscher Sprache die Sonntagspredigt. Vor ihnen lag aufgeschlagen das evangelische Gesangsbuch mit dem Lied: Ein feste Burg ist unser Gott.
Nachdem der Kronstädter Humanist Johannes Hunterus im 16. Jahrhundert die Reformation nach Siebenbürgen gebracht hatte, blieb der lutherische Protestantismus kulturprägend. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts waren die Schulen Einrichtungen der Kirche und wurden von ihr finanziert. Es gab damals im Lande keine eigene Universität, und deshalb erhielt die bürgerliche Elite und besonders die lutherischen Pfarrer ihre akademische Ausbildung auf Universitäten im deutschen Sprachraum. So blieben die Siebenbürger Sachsen der mitteleuropäischen Kultur und ihren Strömungen immer eng verbunden. Heute werden die Pfarrer vom Staat bezahlt und erhalten ihre Ausbildung auf der kleinen theologischen Fakultät der Universität Hermannstadt.
Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Tagesziel Schäßburg. Schon in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts als sechste der sieben Sachsenburgen gegründet, liegt es sehr malerisch auf einem Bergrücken im Tarnava-Tal. Die sehr gut erhaltene Altstadt ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach einem kleinen Anstieg durch die Unterstadt betreten wir durch das Tor des Stundturms die 350 m hoch gelegene Oberstadt, die noch heute von einem intakten Mauerring mit vielen Türmen eingefasst ist. Angeblich Geburtsort Draculas und touristischer Anziehungspunkt wegen seines völlig erhaltenen mittelalterlichen Stadtbildes treffen wir hierauf viele andere Besucher. Wir finden dann aber doch noch einen freien Tisch am Burgplatz für einen kleinen Imbiss und besteigen anschließend auf der 175 Stufen zählenden, überdachten Schülertreppe den noch knapp 100 m höher gelegenen Schulberg mit dem alten Gymnasium. Einer der berühmtesten Schüler war der zu den Pionieren der Raumfahrtechnik zählende Hermann Oberth (geb. 1894 in Hermannstadt, gest. 1989 in Nürnberg). Neben dem Schulgebäude liegt die spätgotische Bergkirche mit dem leicht verwilderten Friedhof.
Die alten Gräber sind auf vielen kleinen Terrassen in den Hang gegraben und von hier hat man einen wunderschönen Blick ins Tal. Wie bei allen Kirchen, die wir uns angeschaut haben, findet sich auch hier eine deutsch sprechende Einheimische, die uns für einen kleinen Betrag die Kirche zeigt. Auf der Rückfahrt nach Hermannstadt besichtigen wir dann noch die auf einem Hügel gelegenen Kirchenburg in Biertan. Über einen langen, überdachten Wehrgang gelangt man in das Innere der Burg zu der spätgotischen Hallenkirche, die bis ins 19.Jahrhundert Bischofssitz war. Eine Besonderheit ist die Sakristeitür. Sie besitzt ein hochkompliziertes Schloss mit 13 Riegeln, das auf der Weltausstellung 1900 in Paris einen Preis erhielt.
Schließlich beenden wir unseren Ausflug in einer speziellen Konditorei in Mediasch und genießen dort auf besondere Empfehlung Amandina und Savarina, Blätterteiggebäcke mit viel Sahne- und Cremefüllung.
Am nächsten Tag brachen wir fürs erste unsere Zelte in Hermannstadt ab, und verließen den Ort zu unserem nächsten Quartier, dem Gästehaus einer Sozialstiftung der Siebenbürger Sachsen in Rosenau, das am Fuße der Transsilvanischen Alpen liegt. Unser Weg führte uns über Forgerasch (kurze Pause und Besichtigung der alten Wasserburg) und Kronstadt, einer Gründung des Deutschen Ritterordens, der hier einige Jahrzehnte Kolonisationsarbeit leistete, bevor er sich in Nordosteuropa niederließ. Kronstadt war über Jahrhunderte das kulturelle, wirtschaftliche und religiöse Zentrum der Siebenbürger Sachsen. Sie stellten bis ins 19. Jahrhunderthier die Bevölkerungsmehrheit, gefolgt von den Ungarn und den Rumänen. Heute hat sich das Verhältnis umgekehrt. Es leben nur noch etwa 1000 Sachsen hier und wie der Name der Stadt (Brasov) ist auch die Umgangssprache rumänisch. Nachdem wir am Stadtrand in einem riesigen Einkaufszentrum bei Real-Kauf unsere Vorräte an Wein und wichtigem Knabberzeug aufgefüllt hatten, machten wir einen Rundgang durch die Stadt, in der übrigens auch Peter Maffay das Licht der Welt erblickte. Wir schlendern über den Marktplatz, durch die Fußgängerzone und das sehr lebendige kleine Universitätsviertel. Nach der Besichtigung der sog. Schwarzen Kirche,
dem größten gotischen Sakralbau zwischen Wien und Konstantinopel, entschließen wir uns zu einer Seilbahnfahrt auf den 1000 m hohen Tampa (früher Zinne), dem Hausberg. Von hier bietet sich ein großartiger Blick auf die Stadt zu unseren Füßen.
Für die Rückfahrt wird es für die Seilbahn zu spät und so treten wir den Weg zu Fuß an. Er zieht sich in langen Serpentinen über den bewaldeten Hang zur südwestlichen Stadtgrenze, nahe der Stelle, wo wir unseren VW-Bus geparkt haben.
Der Einsatz elektronischer Navigationstechnik kann immer wieder sehr hilfreich sein, besonders dann, wenn Realität und Bild irgendwie überein zustimmen scheinen. Wenn nicht, gibt es Probleme. Schließlich erreichten wir aber doch noch in den späteren Abendstunden unsere Unterkunft, wo wir jeder ein eigenes Zimmer beziehen konnten.
Rosenau, heute Rasnov, 650 m hochgelegen zu Füßen der Bauernburg, der größten Festungsanlage Südtranssilvaniens, ist der zweitgrößte Ort des Burzenlandes, wie die Region um Kronstadt heißt. Hier werden wir Kontakt zum "Alpenverein" der Karpaten aufnehmen und unsere Hüttenwanderung starten. Wir lernen Cris kennen. Von Beruf eigentlich Meteorologe, baut er gerade für sich und seine kleine Familie in Bran ein größeres Haus mit Gästezimmern. Zwischendurch bessert er sein Budget als Bergführer auf. Er spricht wenig Englisch, dafür aber, wie viele Rumänen, die sich ja gerne als die kleinen Brüder der Franzosen bezeichnen, gut französisch.
Wenn der Mensch die Götter zum Lachen bringen will, dann macht er einen Plan. Der Himmel ist wolkenverhangen, es regnet heftig und auch für den kommenden Tag sind die Aussichten nicht wirklich viel besser. Wir verabreden uns mit Cris also erst für den nächsten Tag und entscheiden uns, den obligaten Ort für alle Transsilvanienreisenden zu besuchen: Schloss Bran. Das der berüchtigte "Pfähler" Dracula jemals in der sehr malerisch auf einem Fels thronenden Burg gewohnt hat,
ist vermutlich nur eine Erfindung des Engländers Bram Stoker. Dennoch wird heute das Schloss, das sich wieder im Besitz der rumänischen Königsfamilie befindet, von einem Heerlager von Andenken- und Devotionalienhändlern umlagert. Auf dem Schloss selbst erfahren wir von Dracula nur in einem Nebensatz. Geführt werden wir von einer jungen, aparten Rumänin, die recht gut deutsch spricht. Sie geht zwar auf die sehr wechselvolle und bedeutende Geschichte dieser Grenzburg zur Walachei ein, Schwerpunkt ihrer Erklärungen ist aber die Familiengeschichte ihrer Arbeitgeber. 1920 machte die Stadt die Burg der Königin Marie zum Geschenk. Die ließ dann die Burg umbauen und richtete sie ganz nach ihrem Geschmack, einer Mischung aus heimischer Volkskunst und deutschem und italienischen Barock her. Wenn auch vieles davon verloren gegangen ist, so hat doch die königliche Familie ein Teil ihrer alten Möbel aus anderen Besitzungen hier abgestellt. Danach bleibt noch viel Zeit, und so entscheiden wir uns für ein spätes Mittagessen in einem Dorfgasthof in der angrenzenden Walachei. Viele sagen, in der Walachei beginne der Balkan. Die Walachen lehnen das entschieden ab und verlegen die Balkangrenze an die Donau. Wie auch immer. Die Berge werden höher und die Dörfer verändern ihren Charakter. Die Kirchen sind häufig mit kunstvollen Schnitzereien verzierte Holzbauten
oder auch neue Betonbauten in oströmischer Tradition rumänisch-orthodoxer Glaubensrichtung. Die Häuser liegen oft inmitten von üppigen Bauerngärten und werden von wunderschönen Staketenzäunen begrenzt. Die Dächer sind komplizierte Konstruktionen mit vielen Gauben und Erkern und mit Holzschindeln abgedeckt. Bei den Bögen der Fenster ist der osmanische Einfluss unverkennbar. Die Menschen im Gasthof sind sehr freundlich und gefällig, sprechen ausschließlich rumänisch, was bei der Bestellung zu kleinen Missverständnissen führt. Das Essen ist aber sehr schmackhaft und noch preiswerter als in Siebenbürgen. Den Nachmittag verbringt jeder nach seinem eigenen Gusto, bis wir den Tag – wie üblich - mit einem allabendlichen gemütlichen Beisammensein in einem Wirtshaus ausklingen lassen.
Wie schon erwartet, hat sich das Wetter über Nacht nicht verbessert. Da uns aber für die geplante Karpatenwanderung ohnehin nur noch 3 Tage bleiben, entscheiden wir uns, einfach mal los zu gehen. Unser Ziel ist das Königstein Gebiet (Muntii Fagarasului), eine traditionelle Siebenbürger Wanderregion, die unter Naturschutz steht. Nach einer knappen Stunde erreichen wir mit Cris' Dacia Kombi bei einer kleinen Waldarbeiterhütte unseren Einstieg.
"Die Karpaten ziehen sich in einem markanten von den Ost- oder Waldkarpaten über die Südkarpaten (auch Transsilvanische Alpen) verlaufenden Bogen bis zur Donau und berühren dort die Ausläufer des westlichen Balkangebirges. Im Nord-Südverlauf steigt die Höhe der Karpaten von 800 bis über 2.000 m.ü.d.M. an und erreicht am Gipfel des Moldoveanu in den Transsilvanischen Alpen mit 2.544 m ihre größte Höhenerstreckung. In der Hebephase dieses Faltengebirges (vor ca. 20-40-Millionen Jahren) und dem geologisch grundsätzlich verwandten Aufbau, ähneln sie vielfach den Alpen. Die Bezeichnung als Schwestergebirge scheint daher durchaus gerechtfertigt."
Unser Weg führt zunächst über einen steilen bewaldeten Hang auf eine größere Alm. Dieser und alle anderen Wege, die wir in den nächsten Tagen kennen lernen, sind gut gepflegt und gekennzeichnet und bei besserem Wetter wohl auch häufig begangen. Die Landschaft ist von dichten Wolken eingehüllt und der Regen wird leider immer heftiger. Es geht weiter über Matten, über kleinere bewaldete Hänge und viele kleine Wasserläufe, bis wir nach etwa 2 ½ Stunden unsere Hütte erreichen, die auf einer kleinen steilen Lichtung liegt und vermutlich bei schönem Wetter einen herrlichen Ausblick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge bietet. Zwei schläfrige Bernhardiner begrüßen uns lustlos. Im Aufenthaltsraum stoßen wir auf eine Gruppe kartenspielender Rumänen aus einer in der Nähe liegenden Station der Bergwacht und einem schottischen Ehepaar. Wir bekommen vom Wirt ein Matratzenlager zugewiesen, ausreichend groß, so dass jeder genug Platz hat, sich auszubreiten. Die Hütte gleicht unseren Alpenvereinshütten. Die Ausstattung ist sehr einfach: Der Waschraum eine Tränke mit fließendem frischen Quellwasser auf der Wiese vor dem Haus und die Toilette ein überdachter Donnerbalken etwas entfernt am Hang. Es werden drei Mahlzeiten angeboten; einfach, aber schmackhaft. Es ist ja noch früher Nachmittag und der Himmel gibt sich den Anschein, etwas aufzureißen. So entschließen wir uns, unseren Weg ohne Gepäck fortzusetzen und vielleicht doch noch den vor uns liegenden Gipfel zu besteigen. Anfangs geht es weiter durch schützenden Wald bis wir schließlich die Baumgrenze erreichen und dem Regen und dem immer heftiger werdenden Wind schutzlos ausgeliefert sind. Der inzwischen felsige Untergrund -Kalkstein- ist glatt und rutschig und deshalb entscheiden wir uns nach einer guten Stunde Weges am Fuße einer steilen Felswand abzubrechen und zur Hütte zurückzukehren. So verbringen auch wir den Rest des Tages mit Kartenspiel, reichlich Rotwein, mit Käse überbackener Polenta "wo Hund und Mensch Paluka (Polenta) würgen, ist meine Heimat Siebenbürgen", Bratkartoffeln mit Würsten und zum Nachtisch ganz köstlichen Pfannkuchen. Am späten Abend stellt der Wirt ein Kleinstfernsehgerät auf. Richtig, es ist ja Fußballweltmeisterschaft und Deutschland verliert gegen Serbien.
Wir schlafenbei geöffneten Fenstern. Das gleichmäßige Rauschen des Regens begrüßt uns auch beim Erwachen am nächsten Morgen. Beim Frühstück erzählt der Wirt, dass in der Nacht auf der unterhalb liegenden Alm ein Bär eine Kuh gerissen habe. Es gibt sie also doch noch, die Bären in den Karpaten oder nur die aufgebundenen? Wir fanden zwar überall eine sehr üppige Flora
, aber an Fauna nur Rindviecher, Schafe und ein paar streunende Hunde. Auf einem anderen Weg kehren wir in einem großen Bogen zum Auto zurück, das wir gegen Mittag erreichen. Nach dem Mittagessen klart der Himmel ein wenig auf. Wir starten einen neuen Versuch und fahren in ein Nachbartal. Auf steilem Pfad geht es hoch bis zur Baumgrenze. Die Felswände sind hier sehr pittoresk, zum Teil gefenstert und mit großen konkaven Einziehungen.
Soweit man das bei der schlechten Sicht sagen kann, erinnert die Gebirgslandschaft sehr an unsere Voralpen oder auch an die Dolomiten, was ja nicht verwunderlich ist, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: sieht man von den vereinzelten Almen und den wenigen Berghütten ab, sind die Eingriffe des Menschen in die Naturhier nur ganz marginal. Man kann sagen, dass in den Transsilvanischen Alpen der Bergwanderer eine abwechslungsreiche, noch wenig überlaufene Gebirgslandschaft vorfindet, die noch weitgehend naturbelassen ist und trotzdem über gut gekennzeichnete Wege und ausreichend bewirtschaftete Hütten verfügt. Also die besten Voraussetzungen für eine mehrtägige erlebnisreiche Bergwanderung, sofern die Wettergottheiten sich gewogen zeigen. Das können wir für diesmal leider nicht sagen. Wir kehren nach Rosenau zurück, verabschieden uns von Cris. Am nächsten Morgen starten wir mit dem VW-Bus zur geplanten Transfagarsan-Querung. Es geht über Bran wieder in die Walachei nach Curtea de Arges. Wir haben noch ausreichend Zeit zu einer Besichtigung. Dieser Ort, der ein wenig das Flair und den Charme einer leicht vergammelten französischen Kleinstadt hat, war vom 14. bis zum 16. Jahrhundert Hauptstadt der Walachei. Eine der beiden sehr sehenswerten Kirchen (Biserica Manastirii) ist Grablege der rumänischen Könige. Wir besichtigen zunächst die Kirche des heiligen Nikolaus; eine Kreuzkuppelkirche byzantinischen Stil aus dem 14 Jahrhundert. Wirkt die Kirche von außen mit ihrem Mauerwerk aus Backstein relativ schlicht, so entfaltet sich in ihrem Inneren ein unerwartet prachtvoller Freskenschmuck. Heiligenlegenden wechseln mit Szenen aus dem neuen Testament oder Bilder aus dem Leben des Stifters Basarab I. (einer der ersten Fürsten der Walachei)
der hier mit einigen seiner Nachfolger begraben ist. Eine äußerst resolute, engagierte ältere Dame lässt uns nicht wieder aus der Kirche, bevor sie uns aufs Ausführlichste mit allem vertraut gemacht hat, auf Französisch und nicht ganz umsonst zwar, aber was soll´s, wenigstens hat Harald das meiste verstanden. Für die zweite etwa 200 Jahre jüngere Kirche bleibt dann auch nur noch wenig Zeit, aber sie liegt auf unserem Weg etwas am Rande der Stadt, und so nehmen wir uns auch noch hier ein halbes Stündchen Zeit und besuchen die Königsgräber.
Das Wetter klart auf und wir verlassen die Stadt in Richtung Gebirge. Die Straße ist zunächst noch gewohnt schlecht, wird später aber besser. Langsam steigt sie an und führt in ein langgestrecktes Tal zu einem Stausee auf etwa 1500 m Höhe. An seiner Kante windet sich die Straße in engen Kurven entlang und wir brauchen fast eine Stunde, bis wir den Fuß der Passstraße erreichen. Hier geht es nochmal 1000 m in weiten Serpentinen den Berg hinauf. Zu unserer rechten liegt der schon erwähnte Moldoveanu (2544 m). Der Pass ist mit 2460 m nur wenige Meter niedriger und angeblich der höchste in Europa. Auf der Passhöhe durchfahren wir noch einen ca.100 m langen unbeleuchteten Tunnel und landen auf der Transsilvanischen Seite auf einer vom Schnee frei geräumten Aussichtsplattform. Wir steigen kurz aus. Es ist unangenehm kalt und eine so schlechte Sicht,
dass wir wenig später die Abzweigung zum Balea-See und der Hütte, bei der wir rasten wollten, überfahren. Auf dieser Seite sind die Felswände sehr steil und als wenig später die Wolken sich lichten, bietet sich uns ein grandioses Bild: eingerahmt von den Berghängen zur rechten und zur linken liegt die Siebenbürger Hochebene vor uns in der Abendsonne.
Zurück in Hermannstadt beziehen wir wieder unsere Zimmer im Hotel Römischer Kaiser und treffen uns anschließend mit dem Freund zum Abendessen. Am Morgen des letzten Tages müssen wir unseren VW-Bus zurückgeben, so dass wir den letzten Tag ganz entspannt in Hermannstadt ausklingen lassen.
Die beiden Zitate wurden entnommen:
Rumänien, Baedeker, Allianz Reiseführer
Rumänien, Geschichte und Geographie, Scharr und Gräf, Verlag Böhlau 2008
--> zur Tour
12.08.2010, [ ]
Foto's von der Paddeltour gibt es hier
--> zur Tour12.08.2010, Wanderer
http://www.facebook.com/note.php?created&¬e_id=138810262821036&id=292261526083
Ein Kommentar zum Wanderwochenende in Heiligenblut
von Sebastian
Wieviele Höhenmeter bewältigt, welche Scharten erklommen, Passstraßengequert und Gipfel bezwungen – das müssen andere an dieser Stelleberichten. Ich kann nur wiedergeben, was abseits der Wege geschah.
Etwa, wie das Chalet-Hotel Senger mit ruhiger Panoramalage und Balkonblumenfront lockte. Wie man im hauseigenen Prospektgemütliche Stuben und individuell eingerichtete Zimmer anpries. Undwas sich dahinter tatsächlich verbarg: Von Romantik-Suiten war bei Ankunft die Rede, übergroßen
--> zur Tour
02.08.2010, Korbinian
Eine tolle Tour! Die Bergwanderung auf die Soiernspitze verwöhnt den Wanderer mit herrlichen Ausblicken in die alpine Bergwelt. Die Aussicht war an diesem Sonntag grandios. Vor uns gen Süden das gesamte Karwendelmassiv und im Westen das beeindruckende Wettersteingebirge mit der Zugspitze. Die Bergsteiger-Truppe war ebenso aufgeweckt wie das Wetter und allesamt fit und fidel. Thomas hat auf charmante Weise die Leitung übernommen. Selten läuft man jemanden so gerne hinterher ;-))))).
--> zur TourBesucher auf diesen Seiten seit dem 10.05.04
















